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Darmstadt / Frankfurt am Main , den 27.06.2017

"Wir brauchen die Luft- und Raumfahrtindustrie auch als Problemlöser"

12. Tag der Luft- und Raumfahrt im Kontrollzenturm der ESOC in Darmstadt


Hessen ist das Land der „Alleskönner“! Dies gilt insbesondere, wenn es um die  Luft- und Raumfahrtbranche geht, denn in Hessen sind sowohl große Namen als auch die „Hidden Champions“ aus Luftfahrtindustrie, Luftverkehr, Raumfahrt, Flugsicherung und Dienstleistungen vereint. Grund genug für den Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und die am HOLM beheimatete Clusterinitiative Hessen Aviation im House of Logistics and Mobility (HOLM), gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den jährlichen „Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen“ erstmals in Hessen auszurichten. Im Kontrollzentrum ESOC der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt diskutierten mehr als 200 Experten über zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, unbemanntes Fliegen und neue Raumfahrtanwendungen.

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betonte zur Eröffnung, dass beispielsweise erst die satellitengestützte Navigation steilere An- und Abflugverfahren sowie das Umfliegen von lärmbetroffenen Siedlungsschwerpunkten rund um den Frankfurter Flughafen ermöglicht. Er sieht in der Luft- und Raumfahrtbranche einen Innovationstreiber, der viele hochqualifizierte Arbeitsplätze in Hessen sichert und von dem die gesamte Wirtschaft profitiert. „Wir brauchen die Luft- und Raumfahrtindustrie aber auch als Problemlöser, um den Flugverkehr leiser, energieeffizienter und klimaschonender zu machen – das ist entscheidend für die Zukunft dieses Industriezweigs“, appellierte er an die Branche.

Die Unternehmen der Luft- und Raumfahrt investieren elf Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung stehen damit an der Spitze der Innovationspyramide in Deutschland. „Von der Innovationskraft der Luft- und Raumfahrtindustrie profitieren auch die Menschen hier in Hessen. Flugzeuge der neuesten Generation sind wesentlich sauberer und halbieren den Lärm“, betonte Andreas Sedlmayr, Vorsitzender des BDLI-Regionalforums und Mittelstandsbeauftragter des BDLI. Wesentliche Teile dieser leiseren Triebwerke werden auch in Hessen hergestellt.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Preisverleihung des vom BDLI ausgelobten Schülerwettbewerbes „juri“, bei dem drei Grundschulklassen aus Bremen, Bayern und Sachsen prämiert wurden, die sich auf besonders kreative Weise in Projektarbeit mit der Faszination der Luft- und Raumfahrt beschäftigt haben. Ziel des Wettbewerbs ist es, frühzeitig das Interesse von Mädchen und Jungen für die zukunftsträchtige, innovative High-Tech-Branche zu wecken.

Viele Teilnehmer der Veranstaltung hatten vormittags u.a. das Werk von Rolls-Royce in Oberursel und das ESOC-Kontrollzentrum besichtigt und konnten den erfolgreichen Tag beim Abendempfang im Schloss Biebrich in entspannter Atmosphäre beim Networking ausklingen lassen. (tb)

Weitere Informationen:

Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Hessen (Brancheninformationen des BDLI)

https://www.bdli.de/land-der-ideen/hessen-alleskoenner-der-luft-und-raumfahrt

Clusterinitiative Hessen Aviation am HOLM

http://www.hessen-aviation.de