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Montreal, den 01.11.2013

Unterstützung für den internationalen Markt

Hessen Aviation auf dem SAE AeroTech Congress & Exhibition 2013 in Kanada

 

Die kanadische Aerospace-Industrie gilt als einer der wichtigsten Wachstums- und Innovationstreiber Nordamerikas. Mehr als 45.000 direkt im Flugzeugbau und weitere 60.000 Beschäftigte im Umfeld tragen rund 22,7 Milliarden Dollar zum kanadischen Bruttosozialprodukt bei. Jeder fünfte Dollar wird Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten investiert. Neben Bombardier Aerospace, Pratt & Whitney, Rockwell Collins und Lockheed Martin zählen Bell Helicopter Textron, General Electric und Air Canada zu den Aushängeschildern der kanadischen Luftfahrtindustrie.

Allein Bombardier Aerospace beschäftigt weltweit mehr als 35.000 Mitarbeiter, davon rund 16.000 in den Provizen Ontario (ON) und Quebec (QB). Für die seit 2013 im House of Logistics and Mobility (HOLM) angesiedelte neue Luftfahrtplattform Hessen Aviation Grund genug, sich auf dem SAE AeroTech Congress & Exhibition 2013 im Congress Palais Montreal zu präsentieren. „Wir setzen hier in Kanada wie zuletzt auf der Paris Air Show einen wichtigen Akzent auf internationalem Terrain. Damit unterstützen wir hessische Unternehmen – gerade aus dem Mittelstand – bei ihren anspruchsvollen Internationalisierungsaktivitäten“, sagte der verantwortliche Koordinator Dr. Matthias Jahnke von Hessen Aviation im House of Logistics & Mobility (HOLM).

Gastgeber ist die Bombardier Aerospace

Zum Auftakt der 4tägigen Veranstaltung wurde die seltene Gelegenheit zu einer intensiven Werksbesichtigung des 215.000m2 großen Bombardier Saint-Laurent Manufacturing Centre genutzt. Seit 1986 fertigen und assemblieren dort 4000 Mitarbeiter Strukturbauteile, Cockpits und Heckstrukturen u.a. für Learjets, Challengers, Global Express, CRJ‘s sowie ab sofort für die neue C-Series; deren first flight am 16. September gelang. Auch Strukturbauteile für einige long range-Modelle von Airbus und Boeing werden in Saint-Laurent gefertigt.

Besonderes Augenmerk galt der Besichtigung der production area und assembly area der C-Series-Cockpits und Heckstrukturen. Mittels eines fließenden Produktionsprozesses (20inch/min.) und mobiler Lackierhallen sowie einer strategischen Kooperation mit der chinesischen Shenyang Aircraft Corporation soll es hier gelingen, die für 2014 avisierte Kundenauslieferung des zu fast 50% aus Verbundwerkstoffen bestehenden Mittelstrecklers zu realisieren. Als Zielgröße der Cockpitproduktion wird eine Rate von 2Tagen je Cockpit angestrebt. Die Endmontage (final assembly line/FAL) der C-Series wurde im benachbarten Dorval aufgebaut – aus guten Gründen direkt am internationalen Flughafen Pierre Elliott Trudeau (YUL).

Das dreitägige Konferenzprogramm bot ein werthaltiges Themen- und Referentenspektrum. Neben dem Gastgeber Bombardier Aerospace fanden insb. die Vorträge von Boeing (Seattle), Airbus (Hamburg/Stade/Bremen), EADS (München) und Pratt & Whitney (East Hartford/Longueuil) großes Interesse bei den über 500 Kongressteilnehmern.

Der nächste Kongress wird beim US-amerikanischen Wettbewerber Boeing (Seattle) ausgerichtet.