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Frankfurt, den 06.11.2013

Sichtbarkeit hessischer Unternehmen erhöhen

Das Hessen Aviation-Team im HOLM informiert auf der 8. Airtec in Frankfurt

 

Hessen Aviation präsentiert sich in dieser Woche auf der Airtec 2013, die bis 7. November in Frankfurt  veranstaltet wird. „Wir wollen informieren, Unternehmen der Luftfahrtindustrie für uns interessieren, mit ihnen ins Gespräch kommen und die Sichtbarkeit der hessischen Unternehmen national erhöhen“, sagte Matthias Jahnke, Leiter von Hessen Aviation im House of Logistics & Mobility (HOLM). „Wir sind dabei, uns bekanntzumachen und darauf hinzuweisen, dass das Thema Luftfahrt ein neues Zuhause hat im HOLM. Das Angebot, das wir hier machen, wird zu unserer großen Zufriedenheit auch ziemlich gut angenommen.“

Die Airtec wird in diesem Jahr zum achten Male in Frankfurt ausgerichtet. Zur Eröffnung der Messe am Dienstag hatte Sven Halldorn, Ministerialdirektor im Bundeswirtschaftsministerium, Zulieferer der Luftfahrtindustrie davor  gewarnt, sich darauf zu verlassen, dass deren Produkte sofort gekauft würden, sobald „European System leaders“ ein neues Programm auflegen würden. Stattdessen stünden die Zulieferer heute bei jedem einzelnen Vertrag mit einer weitaus größeren Zahl von Unternehmen im Wettbewerb, gegen die sie sich behaupten und durchsetzen müssten.

Zulieferer müssen immer stärker kooperieren

Die Umstrukturierung der Luftfahrtindustrie birgt nach Einschätzung von Matthias Jahnke und seiner Kollegin Katja Müller Chancen für die Unternehmen und den Standort Hessen, aber auch für das House of Logistics & Mobility.  Airbus und andere große Lieferanten würden künftig  immer größere und anspruchsvollere Pakete für die Produktion von Flugzeugen outsourcen, weil Airbus ein „Flugzeugarchitekt werden möchte“, der am Ende nur noch größere Komponenten zu Flugzeugen montiert.  

Wegen der Umstrukturierung der Luftfahrtindustrie müsse sich die Zulieferindustrie „immer stärker vernetzen“, sagte Müller. „Damit leisten wir mit Hessen Aviation im HOLM und mit unseren Teilnetzwerken CCA und Hessen Metall Aerospace Cluster einen Beitrag.“ Die Airbus-Pläne, mehr Wertschöpfung an Zulieferer auszulagern, habe zur Folge, dass die Zulieferer diese Wertschöpfung koordinieren müssten. Zulieferer müssen nach Einschätzung des Hessen Aviation-Teams deshalb ihre Zulieferkompetenzen erhöhen, weil sie stärker auch die Koordination ihrer eigenen Lieferanten übernehmen müssten.  

HOLM-Expertenkreise als Foren zur Entwicklung von Projekten

„Wir können Kontakte zwischen Zulieferern und Lieferanten herstellen und durch Formate wie unsere Expertenkreise im HOLM künftig Projekte innerhalb dieser innovativen Branche vorantreiben“, sagten Jahnke und Müller. Das Hessen Aviation-Team erinnerte daran, dass hessischen  Lieferanten nicht selten den Status einer „single source“ genießen würden. „Fällt dieser Lieferant weg, hat Airbus ein Problem“, sagte Hessen Aviation-Leiter Jahnke.  Da müsse jeder Ausrüster, der komplette Flugzeuge oder ganze System eigenverantwortlich produziere, mit einer Reihe von Lieferanten kooperieren, und er müsse sich genau anschauen, wie er die Lieferantenkette fordert und fördert.